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0441 / 21 82 446 JUVENTIS Tagesklinik · Dragonerstraße 1 · 26135 Oldenburg info@juventis.de
Öffnungszeiten: Mo. – Fr.: 09:00 – 18:00 Uhr

Plastische und ästhetische Chirurgie

Dr. Michael Wrobel ist ein erfahrener Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Er folgt in seiner Arbeit einem konservativ ästhetischen Leitbild, das die Natürlichkeit und nachhaltige Harmonie des Gesamterscheinungsbildes in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stellt.

Sie erhalten in unserer Tagesklinik eine umfassende Beratung über die Behandlungsmethode, die allgemeine Betreuung vor, während und nach dem Eingriff sowie potenzielle Risiken, Nachwirkungen und Verhaltensweisen.

Selbstverständlich beantworten wir Ihnen sämtliche Fragen zum Eingriff.

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  • Oberarm – und Oberschenkelstraffung

    Oberarmstraffung

    Eine Erschlaffung der Oberarme wird von vielen Frauen als sehr störend empfunden. Während der übrige Körper meist durch Kleidung bedeckt bleibt, führt das Tragen kurzärmliger Oberbekleidung zum Sichtbarwerden dieser Veränderung. Ziel einer Oberarmstraffung ist die Entfernung der überschüssigen Haut und überschüssigen Fettgewebes.

    Eine operative Oberarmstraffung wird in der Regel in Narkose unter ambulanten oder kurzstationären Bedingungen durchgeführt. Die durch die Operation entstehende Narbe ist später bei angelegtem Arm nicht sichtbar. Bei ausgeprägtem Hautüberschuss kann ein zusätzlicher Schnitt in der Achselhöhle zur Entfernung der überschüssigen Haut im Achselbereich notwendig sein.

    Die Operation dauert ca. zwei Stunden. Im Anschluss an den Eingriff wird ein straffer Kompressionsverband angelegt. Nach zehn bis vierzehn Tagen werden die intrakutanen Fäden gezogen.

    Oberschenkelstraffung

    Eine Oberschenkelstraffung kann alleine oder in Kombination mit einer Fettabsaugung durchgeführt werden. Hierbei wird die überschüssige und erschlaffte Haut genau vermessen und operativ entfernt. Die dabei notwendigen Schnitte werden in die Leiste gelegt. Die resultierenden Narben sind insgesamt sehr unauffällig und werden später meist von Slip oder Bikini überdeckt. Der Eingriff findet unter Vollnarkose statt. Im Anschluss wird ein Kompressionsverband angelegt. Die Patienten bleiben danach mindestens eine Nacht in der Klinik. Auch hier werden nach ca. zehn bis vierzehn Tagen die intrakutanen Fäden entfernt.

  • Bauchdeckenstraffung

    Die Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik) zählt zu den am häufigsten durchgeführten ästhetisch-chirurgischen Eingriffen. Ziel der Operation ist die Entfernung des überschüssigen Haut-Weichteil-Bereiches im gesamten Unterbauch und somit die Straffung des Bauches. Darüber hinaus wird, falls erforderlich, die Muskulatur der Bauchwand gestrafft und eventuell mit einer Fettabsaugung kombiniert.

    In der Regel wird die Bauchdeckenstraffung im Rahmen eines kurzen stationären Aufenthaltes (eine Übernachtung) durchgeführt. Sie kann aber auch ambulant erfolgen.

    Vor einer möglichen Operation wird zunächst ein ausführliches Beratungsgespräch durchgeführt. Dr. Wrobel klärt in diesem Gespräch insbesondere über alle möglichen Komplikationen und Risiken des Eingriffs auf.

    Mit einem zweiten Beratungsgespräch wird dann ein Operationstermin vereinbart, falls der Eingriff gewünscht wird. Die Abläufe vor, während und nach der Operation werden genauestens erklärt.

    Eine Bauchdeckenstraffung wird immer in Vollnarkose durchgeführt! Über einen Hautschnitt, der in der so genannten Bikinizone liegt, wird das überschüssige Gewebe entfernt und die Haut gestrafft. Ist auch die Muskulatur stark gelockert (Rektusdiastase), so wird diese während der Operation im senkrechten Verlauf zwischen Brustbein und Schambein zur Mitte hin gestrafft.

    Nach der zweistündigen Operation werden ein Wundverband und eine Kompressionsbandage angelegt. Nach zwei Tagen können Sie duschen und baden. Nach etwa zwei Wochen werden die Nähte in der JUVENTIS Tagesklinik entfernt. Ihre sportlichen Aktivitäten können Sie vier bis sechs Wochen nach der Operation in jeder Form wieder aufnehmen.

  • Brustkorrekturen

    Jede der hier aufgeführten Operationen kann unter ambulanten oder stationären Bedingungen durchgeführt werden. Nach einem ersten Beratungsgespräch und einem zweiten Aufklärungsgespräch wird gemeinsam mit Ihnen das zu erwartende Ziel definiert. Vor dem Eingriff wird die vorgesehene Schnittführung auf der Haut eingezeichnet.

    Brustkorrekturen stellen für viele Patientinnen einen Ausweg aus einer seit Jahren bestehenden seelischen und körperlichen Belastungssituation dar. Eine ästhetische, harmonische, natürliche Brustform, die über Jahre bestehen bleibt, ist für Dr. Michael Wrobel, oberster Anspruch an eine solche Operation.

    Eine operative Brustkorrektur dauert zwischen zwei und drei Stunden. Zum Abfluss des Wundsekrets werden kurzfristig Drainagen eingelegt. Im Anschluss wird die Wunde mit feinen Fäden intrakutan verschlossen. Während der ersten drei Wochen nach der Operation werden Sie einen speziellen Büstenhalter (Kompressions BH) tragen. Die Oberarme sollten möglichst nicht über die Horizontale gehoben werden. Nach zwei bis drei Tagen können Sie duschen, aber bitte noch nicht baden! Schwimmen und andere Sportarten sollten Sie erst nach sechs Wochen wieder aufnehmen.

    Bruststraffung

    Je nach Ausgangsbefund kann eine Bruststraffung oder eine Brustverkleinerung (Mastoplexie) mit zusätzlicher Straffung erfolgen.

    Handelt es sich um eine kleine oder normal große, aber sehr schlaffe Brust, die ihre Form nach der Schwangerschaft oder einer Abmagerungskur verloren hat, wird eine Straffung der Brust durchgeführt. Dabei wird die überschüssige Haut entfernt, der Brustdrüsenkörper nach oben versetzt und eine straffe Brust geformt. Die Stillfähigkeit wird dabei nicht beeinträchtigt, die Sensibilität nur kurzzeitig vermindert. Alle Nähte werden intrakutan gelegt, d. h. in der Haut versenkt, sodass später keine Stichkanäle zu sehen sind.

    Brustverkleinerung

    Bei einer sehr großen Brust, deren Gewicht bereits zu deutlichen Einschnürungen über den Schultern durch den Büstenhalter geführt hat, wird eine Reduktion des Brustdrüsengewebes durchgeführt. Die verkleinerte Brust wird dann nach oben verlagert und aus der belassenen Haut wiederum eine neue Brust geformt.

    Durch Wegnahme eines großen Teils Ihres Brustgewebes ist für Sie auch das Brustkrebsrisiko, mit dem jede zehnte Frau im Laufe ihres Lebens behaftet ist, wesentlich geringer geworden. Selbstverständlich wird das entfernte Gewebe mikroskopisch untersucht, und das Ergebnis wird Ihnen zu einem späteren Zeitpunkt mitgeteilt. Dennoch sind nach der Operation die regelmäßigen Krebsvorsorgeuntersuchungen bei Ihrem Frauenarzt weiterhin notwendig!

    Bruststraffung mit Vergrößerung

    Selten soll eine deutlich zu kleine und gleichzeitig erschlaffte Brust nicht nur gestrafft sondern auch vergrößert werden. Hier ist neben dem Lifting der Brustdrüse und der Hautstraffung außerdem das Einlegen einer Silikonprothese erforderlich.

    Brustvergrößerung

    Eine Brustvergrößerung (Augmentation) ist sinnvoll, wenn die Brust im Verhältnis zum übrigen Körper zu klein ist. Ziel des Eingriffs ist eine Brust, deren Größe zum übrigen Körper passt. Die Brustvergrößerung wird durch Einlage eines Implantates erreicht. Durch diese Implantate, die heute in verschiedenen Größen und Designs zur Verfügung stehen, erhalten die Brüste eine volle und natürliche Form (zurück), die sich auch ganz normal wie eine feste Brust anfühlt. Die Ergebnisse sind dauerhaft.

    Seit 2001 dürfen in der EU nur Implantate mit europäischem Qualitäts-Gütesiegel verwendet werden. Ihre raue Oberfläche gewährleistet eine sehr gute Integration in das Gewebe und ein optimales Modellieren durch den Spezialisten. Die Implantate haben mehrwandige Hüllen und enthalten kohäsives Silikon-Gel. Selbst wenn sie kaputt gehen sollten (beispielsweise durch einen Unfall), besteht keine Gefahr, dass das Silikon-Gel in das Körpergewebe einfließt.

    Stellungnahme der Prothesenhersteller zur Sicherheit von Brustimplantaten
    > Stellungnahme anzeigen

    In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle wird das Implantat über einen kleinen Schnitt in der Unterbrustfalte eingesetzt. Die resultierende Narbe ist sehr klein und später kaum zu sehen. Bei Patientinnen mit sehr wenig Unterhaut-Fettgewebe ist eine Platzierung unter dem Brustmuskel vorzuziehen, um im Bereich der oberen Brust harmonische Übergänge zu erreichen. Bei ausgedehnter Erschlaffung sollte die Vergrößerung mit einer Straffung der Brust kombiniert werden. Die Operation dauert ca. eine Stunde.

    Nach dem Eingriff sollte für die Dauer von vier Wochen ein straff sitzender Sport-BH getragen werden. Eine Woche nach dem Eingriff kann der Beruf in der Regel wieder ausgeübt werden. Von sportlicher Betätigung, Sonnen- oder Solarium-Bestrahlung sowie Saunabesuchen ist für eine Dauer von vier bis sechs Wochen dringend abzuraten. Regelmäßige Nachkontrollen in steigenden Abständen sind empfehlenswert.

    Bei der überwiegenden Mehrzahl der Eingriffe bleibt die Stillfähigkeit der Patientinnen erhalten. Ist die Brust-OP nach einer Schwangerschaft geplant, so sollte zwischen dem Abstillen und dem Eingriff ca. ein halbes Jahr liegen.

  • Lifting

    Face-Lift

    Die allgemein als Face-Lift bekannte operative Korrektur der Gesichtssilhouette gehört heute zu den Routineeingriffen in der ästhetisch-plastischen Chirurgie. Das moderne Face-Lift wird auch als SMAS-Lift bezeichnet. Hierbei wird zunächst das unter der Haut liegende Stützgewebe zurückverlagert und stabilisiert. Im Anschluss wird die überschüssige Haut im Hals- und Gesichtsbereich entfernt und so die Haut gestrafft.

    Ziel ist ein ausgeruhtes, frischeres Aussehen wie nach einem längeren Urlaub, ohne dass es zu einer unnatürlichen Spannung der Haut kommt. Dank der heutigen modernen Methoden gehört das früher von den Patienten befürchtete Maskenhafte der Vergangenheit an.

    Die Operation kann unter ambulanten oder stationären Bedingungen in Narkose durchgeführt werden. Die erforderlichen Hautschnitte werden aus kosmetischen Gründen weitgehend in den behaarten Bereich der Kopfhaut und hinter das Ohr gelegt. Schwellungen, die je nach Veranlagung auftreten können, klingen nach etwa zehn bis vierzehn Tagen ab.

    Mini-Lift

    Das Face-Lift kann auf den unteren Gesichtsbereich beschränkt bleiben und dient hier insbesondere der Straffung von erschlaffter Halshaut sowie dem Anheben von sogenannten „Hängewangen“. Der Operateur verlagert auch hier die Weichteile an ihre ursprüngliche Position zurück (SMAS-Lifting) und entfernt dann den Hautüberschuss.

    Die Operation wird unter ambulanten Bedingungen in Narkose oder lokaler Betäubung durchgeführt und dauert ca. zwei Stunden. Die Narben sind später kaum sichtbar. Sie verlaufen vor und teilweise hinter dem Ohr. Die Patienten sind schon nach wenigen Tagen wieder gesellschaftsfähig.

    Augenbrauen- und Stirn-Lift

    Eine abgesunkene Stirnpartie mit Zornesfalten, queren Stirnfalten und seitlich tiefen Augenbrauen kann durch ein endoskopisches Stirnlift korrigiert werden. Durch ein Augenbrauen- und Stirnlift ist es möglich, ausgeprägte mimische Falten zu glätten und die unter der Haut liegende Muskulatur dauerhaft zu korrigieren. Die gesamte Stirnpartie einschließlich der Augenbrauen wird dadurch effektiv angehoben. Ein frisches, glattes und entspannt wirkendes Gesicht ist das Ergebnis. Der Eingriff erfolgt vorzugsweise in Narkose unter ambulanten Bedingungen.

  • Ohranlegeplastik

    Ohranlegeplastik (Korrektur abstehender Ohren)

    Der Grund für das Abstehen der Ohren ist die fehlende oder nur gering vorhandene Ausbildung der Hauptknorpelfalte (Anthelix) im Bereich der Ohrmuschel. Die Operation wird häufig im Kindesalter durchgeführt, kann aber auch im Erwachsenenalter erfolgen. Sinnvoll ist der Eingriff, wenn die Betroffenen psychisch darunter leiden oder den Zustand einfach als störend empfinden.

    Die Operation wird in der Regel ambulant durchgeführt. Die Operation bei Erwachsenen erfolgt nahezu ausnahmslos in örtlicher Betäubung. Der Eingriff erfolgt auf der Rückseite des Ohres. Hier wird überschüssige Haut entfernt. Der Knorpel wird mit dem Skalpell eingeritzt und die fehlende Anthelixfalte geformt. Nach der Operation wird ein mit Watte gepolsterter Kopfverband angelegt.

    Mit stärkeren Schmerzen ist nicht zu rechnen. Am Operationstag ist Ruhe angesagt. Der erste Verbandwechsel erfolgt nach zwei bis drei Tagen. Die Ohren sind meist noch leicht geschwollen und durch Blutergussbildung bläulich verfärbt. Ein Stirnband ersetzt den Kopfverband und wird bis zum Fädenziehen (nach zehn Tagen) getragen. Nun kann eine Haarwäsche erfolgen. Nach Entfernung der Fäden wird das Stirnband für drei Wochen nur nachts getragen. Abhängig von der Tätigkeit, kann die Arbeit nach einem bis sieben Tagen wieder aufgenommen werden.

  • Behandlung von Hautveränderungen

    Neben seltenen medizinischen Notwendigkeiten spielen bei Hautveränderungen, insbesondere bei größeren Muttermalen im Gesicht, meist individuelle ästhetische Aspekte eine Rolle für den Gang zum Facharzt. Die Entfernung solcher Male und anderer als störend empfundener Hauterscheinungen, wie z.B. Blutschwämmchen, Alterswarzen, Fibrome o.ä., zählt zu den Standardeingriffen in der Plastisch Ästhetischen Chirurgie.

    Spätere “Strickleitermuster” oder Narbenwülste gehören der Vergangenheit an! Dr. Wrobel setzt die erforderlichen Schnitte so, dass möglichst wenig Narbengewebe entsteht und nutzt die normale Hautfältelung zum optischen Kaschieren. Die verwendeten Fäden sind dünner als ein Haar.

    Der schmerzfreie Eingriff kann unter örtlicher Betäubung erfolgen. Falls erforderlich wird das entnommene Gewebe im Anschluss an die Entfernung zur histologischen Untersuchung ins Labor gegeben.

  • Lidstraffung

    Die Lidstraffung ist eine der am häufigsten durchgeführten Korrekturen – sowohl bei Männern als auch bei Frauen.

    Familiäre Veranlagung und das Erschlaffen von Haut und Muskulatur können mit zunehmendem Alter zu stark hängenden Oberlidern oder deutlich vorgewölbten Unterlidern führen. Ist das der Fall, sehen Patienten, die mit diesem Beschwerdebild zu uns in die unverbindliche Beratung kommen, trotz bester Gesamtbefindlichkeit ständig müde oder traurig aus. Überdies kann das Gesichtsfeld eingeschränkt sein.

    Von Schlupflidern spricht man, wenn man die bewegliche Oberlidkante kaum oder gar nicht sehen kann. So genannte „Tränensäcke“ bilden sich durch den Vorfall von Fettgewebe aus der Augenhöhle.

    Bei einer Oberlidstraffung wird der zu entfernende Hautüberschuss vor der Operation mit einem feinen Stift eingezeichnet. So kann sichergestellt werden, dass nur so viel Haut entfernt wird, wie nötig! Der Lidschluss bleibt erhalten.

    Anschließend wird ein lokales Betäubungsmittel eingespritzt, die Augenregion wird mit steriler Flüssigkeit abgetupft und das Operationsgebiet mit sterilen Tüchern abgedeckt. Nach Entfernung der überschüssigen Haut werden ein schmaler Muskelstreifen und überschüssiges Fettgewebe beseitigt. Die Hautnaht erfolgt mit sehr dünnen Fäden in kosmetischer Nahttechnik.

    Zu einer Unterlidkorrektur gehört auch die Entfernung sich vorwölbenden Fettgewebes. Bei Augenringen kann dieses Fettgewebe ggf. zur Unterpolsterung der Einsenkungen verwendet werden.

    Lidstraffungsoperationen können ambulant unter örtlicher Betäubung oder in Narkose durchgeführt werden und dauern etwa 45 Minuten. In aller Regel bewirken diese Eingriffe einen wesentlich freundlicheren und jüngeren Gesichtsausdruck. Komplikationen sind extrem selten. Gelegentlich kommt es durch eine Blutung in das lockere Gewebe zu einer vorübergehenden Lidschwellung und einer Blutergussverfärbung. Diese möglichen Beschwerden sind jedoch oft bereits abgeklungen, wenn nach einer Woche die Fäden, die dünner sind als ein Haar, gezogen werden. Die feinen Narben verlaufen am Wimpernrand oder in der Lidfalte. Sie verblassen innerhalb der folgenden Wochen bis sie nahezu unsichtbar sind.

    Bitte beachten Sie: Auch wenn die Straffung der Lider, auch Blepharoplastik genannt, heute zu den häufigsten und risikoärmsten Operationen in der Plastischen Ästhetischen Chirurgie gehört, handelt es sich doch keinesfalls um einen „Eingriff für die Mittagspause“. Die Patienten sollten sich danach unbedingt einige Tage Ruhe gönnen! Nach vier Wochen und nach drei Monaten werden nochmals Kontrolluntersuchungen im Hause JUVENTIS durchgeführt.

  • Fettabsaugung

    Fettabsaugung (Liposuktion)

    Die Liposuktion ist ein schonendes Verfahren zur Entfernung störender Fettpolster. Es handelt sich hierbei nicht um eine Methode zur Gewichtsreduktion!

    Klassisches Beispiel sind die so genannten Reithosenfettpolster, die trotz Diät oder Sport nicht zu beseitigen sind. Aber auch das so genannte „Doppelkinn“ oder die störende „Bauchrolle“ können deutlich verbessert werden. Die Liposuktion führt zu einer dauerhaften Entfernung dieser Problemzonen, da die Fettzellen zerstört werden.

    In einem eingehenden Gespräch werden Sie über die Anwendungsmöglichkeiten, Erfolgsaussichten und möglichen Nebenwirkungen informiert. Gemeinsam mit Ihnen wird die optimale Lösung festgelegt.

    Zu Beginn der eigentlichen Behandlung werden zunächst die zu behandelnden Areale markiert. Die Liposuktion wird in Tumeszenztechnik in lokaler Betäubung oder in Narkose durchgeführt. Es wird zunächst eine Flüssigkeit eingespritzt, die das zu behandelnde Areal betäubt und das Fett aufschwemmt, sodass es schonend abgesaugt werden kann.

    Nach dem Eingriff kann über wenige Tage ein Druckgefühl auftreten, welches von einigen Patienten wie ein Muskelkater empfunden wird. Nur selten ist jedoch der Einsatz eines Schmerzmittels erforderlich. Vorübergehend kommt es nach der Liposuktion zu Absonderungen aus den Einstichen an der Hautoberfläche. Dies macht für einen Tag die Auflage von Mullkompressen erforderlich.

    Nach wenigen Tagen sind meist die akuten Beschwerden abgeklungen.

    Die Berufstätigkeit kann in Arbeitsfeldern ohne schwere körperliche Anstrengung in der Regel nach einer Woche wieder aufgenommen werden. Auch leichte sportliche Betätigungen können bereits nach einer Woche erfolgen.

    Schwere körperliche Belastungen sowie Sauna- und Solarienbesuche sollte allerdings für drei bis vier Wochen zurückgestellt werden.

    Durch das Tragen eines Kompressionsmieders über ca. vier Wochen wird das Ergebnis der Liposuktion entscheidend beeinflusst. Die punktförmigen Narben des Eingriffs sind später kaum noch zu sehen, aufgrund von Schwellungen und Blutergüssen unter der Haut ist das endgültige Ergebnis erst nach ca. drei Monaten erreicht.

  • Faltenbehandlung

    Falten entstehen im Laufe unseres Lebens durch Faktoren wie Lebensalter, Sonne und genetische Veranlagung. Insbesondere im Gesicht werden sie von uns und unseren Mitmenschen wahrgenommen und bestimmen unser Aussehen. Ein wesentliches Ziel der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie ist daher die Behandlung der Gesichtsfalten. Hierbei muss der Plastische Chirurg die verschiedenen Faltenformen unterscheiden: Die Zornes-, Stirn- oder Lachfalten, die durch Muskelzug entstehen oder die permanenten Falten, die ihre Ursache in einem Elastizitätsverlust der Haut haben. Folgende Methoden zur Faltenbehandlung können angewendet werden:

    Botolinum-Toxin A Behandlung

    Die durch Muskelzug bedingten Falten können durch Schwächung dieser Muskeln mit Botolinum Toxin A behandelt werden. Durch Einspritzen mittels sehr dünner Nadeln in den Muskel wird nach wenigen Tagen ein beeindruckender Effekt sichtbar. Diese Form der Faltenbehandlung muss nach ca. sechs Monaten wiederholt werden, hat bei fachgerechter Anwendung jedoch kaum Nachteile.

    Hyaluronsäureunterspritzung

    Die Unterspritzung der permanenten Falten mit Hyaluronsäure dient dem Auffüllen dieser Falten mit einem natürlichen, also auch in unserem Körper vorkommenden und abbaubaren Stoff. Wir verwenden Belotero, eine reine Hyaluronsäure ohne Zusatzstoffe. Auch diese Behandlung muss nach etwa sechs Monaten wiederholt werden, um einen dauerhaften Effekt zu erreichen.

    Eigenfettunterspritzung

    Sehr tiefe Falten wie z.B. die so genannten Nasolabialfalten (tiefe Falte zwischen Nase und Wange) oder auch „hohle Wangen“ können durch körpereigenes Fett aufgefüllt werden. Das Fett wird aus den Hüften oder dem Bauch gewonnen und dann in die Falten eingespritzt. Ein Teil dieses Fettgewebes wird vom Körper wieder abgebaut, sodass ein Teil des gewonnenen Fettgewebes aufbewahrt und später erneut eingespritzt werden kann.