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Ohranlegeplastik

Ohranlegeplastik (Korrektur abstehender Ohren)

Der Grund für das Abstehen der Ohren ist die fehlende oder nur gering vorhandene Ausbildung der Hauptknorpelfalte (Anthelix) im Bereich der Ohrmuschel. Die Operation wird häufig im Kindesalter durchgeführt, kann aber auch im Erwachsenenalter erfolgen. Sinnvoll ist der Eingriff, wenn die Betroffenen psychisch darunter leiden oder den Zustand einfach als störend empfinden.

Die Operation wird in der Regel ambulant durchgeführt. Die Operation bei Erwachsenen erfolgt nahezu ausnahmslos in örtlicher Betäubung. Der Eingriff erfolgt auf der Rückseite des Ohres. Hier wird überschüssige Haut entfernt. Der Knorpel wird mit dem Skalpell eingeritzt und die fehlende Anthelixfalte geformt. Nach der Operation wird ein mit Watte gepolsterter Kopfverband angelegt.

Mit stärkeren Schmerzen ist nicht zu rechnen. Am Operationstag ist Ruhe angesagt. Der erste Verbandwechsel erfolgt nach zwei bis drei Tagen. Die Ohren sind meist noch leicht geschwollen und durch Blutergussbildung bläulich verfärbt. Ein Stirnband ersetzt den Kopfverband und wird bis zum Fädenziehen (nach zehn Tagen) getragen. Nun kann eine Haarwäsche erfolgen. Nach Entfernung der Fäden wird das Stirnband für drei Wochen nur nachts getragen. Abhängig von der Tätigkeit, kann die Arbeit nach einem bis sieben Tagen wieder aufgenommen werden.